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Ziffli/5. und 6. Klasse

5. und 6. Klasse

Ein überschaubarer Lernplan für die oberen Primarklassen

Veröffentlicht am · geprüft am

Ein guter Lernplan setzt wenige Prioritäten, verteilt Fächer über die Woche und endet zu einer vereinbarten Zeit. Er ergänzt Hausaufgaben und Unterricht, statt jeden freien Nachmittag zu belegen.

Eine Familie lernt gemeinsam an einem Tisch.

Beispiel für eine ruhige Woche

  • Montag: 15 Minuten Mathematik-Grundlagen
  • Dienstag: Lesen und eine kurze Textfrage
  • Mittwoch: frei oder nur reguläre Hausaufgaben
  • Donnerstag: Mathematik-Sachaufgaben oder Geometrie
  • Freitag: Englisch oder Französisch wiederholen
  • Wochenende: nur bei Bedarf eine kurze Rückschau

Prioritäten aus Beobachtungen ableiten

Nicht jede Unsicherheit braucht sofort ein Zusatzprogramm. Wiederkehrende Schwierigkeiten, Hinweise der Lehrperson und Aufgaben, die trotz Erklärung unklar bleiben, sind bessere Signale als ein einzelner Fehler.

Eltern sollten Ziele konkret formulieren: beispielsweise Brüche vergleichen oder Aussagen im Text begründen, nicht einfach besser in Mathematik oder Deutsch werden.

Planung in Ziffli

Im Familienbereich lassen sich Wochentage, ein Tageslimit von einer oder zwei Runden und fachliche Schwerpunkte festlegen. Nach Erreichen des Limits fordert die App nicht zu weiterem Üben auf.

Häufige Fragen

Muss ein Kind jeden Tag zusätzlich lernen?

Nein. In der 5. und 6. Klasse genügen drei bis vier kurze Einheiten pro Woche, wie im Wochenbeispiel oben, und mindestens zwei Tage ohne Zusatzprogramm gehören dazu. Regelmässigkeit über Monate bringt mehr als tägliches Üben über wenige Wochen.

Soll der Plan nur Schwächen enthalten?

Nein. Sichere Bereiche, Interessen und Erfolgserlebnisse sollten ebenfalls Platz haben.

Offizielle Quellen

Zuletzt fachlich geprüft: 7. Oktober 2026.