Lehrplan 21
Der Zürcher Lehrplan 21 einfach erklärt
Der Lehrplan 21 beschreibt Kompetenzen: Kinder sollen Wissen erwerben, anwenden, erklären und in unterschiedlichen Situationen nutzen können. Er ist die gemeinsame fachliche Grundlage der Zürcher Volksschule.
Kompetenzen statt isolierter Einzelaufgaben
Eine Kompetenz verbindet Wissen, Fertigkeiten und Anwendung. In Mathematik reicht es beispielsweise nicht, eine Rechnung auswendig zu kennen; ein Kind soll passende Verfahren auswählen und Ergebnisse prüfen können.
Kompetenzen werden über mehrere Schuljahre aufgebaut. Ein seriöses Lernangebot berücksichtigt daher Klasse, Voraussetzungen und bereits gezeigte Lernnachweise.
Woran Eltern gute Lernangebote erkennen
- Die Aufgaben nennen nachvollziehbare Lernziele oder Kompetenzbereiche.
- Fehler führen zu passender Wiederholung statt zu Strafen oder Ranglisten.
- Übungszeiten sind begrenzt und lassen Raum für Schule, Bewegung und Erholung.
- Datenschutz, Datenlöschung und die Rolle automatischer Systeme werden verständlich erklärt.
Zifflis Curriculum-Grenzen
Ziffli führt eine versionierte Zuordnung zu 146 Lehrplan-Strängen und 244 fachlichen Skills. Diese technische Abdeckung ist keine Garantie, dass jede Aufgabe eines Lehrmittels oder jede Unterrichtssituation abgebildet wird.
Die Aufgaben sind eigenständig formuliert. Offizielle Lehrmittel und Prüfungen werden nicht kopiert.
Häufige Fragen
Ist der Lehrplan 21 ein Lehrmittel?
Nein. Der Lehrplan beschreibt Bildungsziele und Kompetenzen. Lehrmittel und Unterricht setzen diese Ziele konkret um.
Gilt der Lehrplan 21 auch für Gymiprüfungen?
Für die Zürcher ZAP1 sind die offiziellen Prüfungsanforderungen massgebend. Sie knüpfen an die Primarschule an und müssen jeweils aktuell geprüft werden.
Offizielle Quellen
Zuletzt fachlich geprüft: 17. Juli 2026. Ziffli ist ein unabhängiges Angebot und keine offizielle Stelle des Kantons Zürich.