Ziffli · Stand 25. Oktober 2026
Datenschutzerklärung
Diese Erklärung beschreibt verständlich, welche Daten Ziffli in der kostenlosen Beta bearbeitet und wie Eltern ihre Rechte ausüben.
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenbearbeitung ist die aksüyek GmbH, Zürich, Schweiz, als Betreiberin der Plattform Ziffli. Datenschutzanfragen können an support@ziffli.ch gerichtet werden.
Die Bearbeitung richtet sich insbesondere nach dem Schweizer Datenschutzgesetz. Soweit die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union anwendbar ist, werden auch deren Anforderungen berücksichtigt.
Vertraulichkeit und Sicherheit
Ziffli ist local-first: Familien registrieren sich kostenlos mit der E-Mail-Adresse eines Elternteils; Lernstand von Familien, die Ziffli früher ohne Konto genutzt haben, bleibt auf deren Gerät. Die Cloud-Synchronisierung des Familienkontos speichert und verarbeitet Elternkonten sowie Lernnachweise in der AWS-Region Europa (Zürich). Anmeldecodes werden über einen Schweizer Mailanbieter zugestellt.
Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Betriebsprotokolle sind absichtlich schlank gehalten und enthalten keine IP-Adresse, Benutzerkennung, Aufgabenantwort oder Gerätekennung. Der KI-Planer und die optionale KI-Hilfe laufen in derselben Schweizer AWS-Region und erhalten keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Lösungen. Was sie genau erhalten, steht im Abschnitt «KI-Planer und optionale KI-Hilfe».
Die öffentliche Website kann über ein globales CDN ausgeliefert werden; Lernprofile und Elternkonten werden dort nicht gespeichert. Ziffli verkauft keine Kinder- oder Familiendaten und verwendet sie nicht für Werbung. Eltern können synchronisierte Daten im Elternbereich exportieren und die Cloud-Daten löschen.
Familienkonto und Lernstand
Für die Anmeldung verarbeitet Ziffli die E-Mail-Adresse eines Elternteils sowie technische Konto- und Anmeldedaten. Kinder erhalten kein eigenes Konto und müssen keine E-Mail-Adresse angeben.
Im Familienkonto werden bis zu vier Kinderprofile mit Vorname oder Pseudonym, Klasse, Alter, Lerneinstellungen, Aufgabenereignissen, Kompetenzständen, abgeschlossenen Runden und – nur wenn ein Elternteil die optionale KI-Hilfe einschaltet – den dazu gehörenden Fragen und Antworten gespeichert. Freitexte aus offenen Aufgaben können Teil der Lernnachweise sein.
Zweck ist die Bereitstellung, Synchronisierung, Sicherung und Verbesserung der vom Elternteil gewählten Lernfunktionen. Rechtsgrundlage ist die Durchführung der angeforderten Beta-Nutzung; notwendige Sicherheitsbearbeitungen erfolgen zudem im berechtigten Interesse an einem zuverlässigen Dienst.
KI-Planer und optionale KI-Hilfe
Der KI-Planer auf Basis von Amazon Bedrock ist für Familien mit Elternkonto standardmässig eingeschaltet. Eltern können ihn im Elternbereich für jedes Kind ausschalten; dann wählt Ziffli die nächste Runde nur auf dem Gerät, und es geht kein Lernstand an Bedrock. Eingeschaltet erhält er einen pseudonymisierten, begrenzten Lernstand: Klasse, freigegebene Lernbereiche, Kompetenzwerte, zuletzt geübte Fächer und die Planeinstellungen, aber keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Antworten. Er darf eine nächste freigegebene Lernrunde vorschlagen, aber keine Aufgaben, Lösungen, Noten oder Diagnosen erzeugen.
Die optionale KI-Hilfe für Schulfragen bleibt aus, bis ein Elternteil ausdrücklich zustimmt. Dann darf das Kind offene Fragen zur Schule stellen. Die Modelleingabe enthält Klasse, freigegebene Fächer, die neue Frage und die bisherigen Nachrichten derselben Fragerunde, zusammen höchstens 16. Wird die Hilfe aus einer Aufgabe heraus geöffnet, kommen deren Aufgabenstellung und Aufgabeninhalt ohne Lösung dazu, beschränkt auf festgelegte Felder und wenige Kilobyte. Die Eingabe enthält keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Kinderkennung; Nachrichten mit E-Mail-Adressen, Links oder Telefonnummern werden nicht weitergegeben.
Eltern lesen jede Nachricht im Elternbereich, können sie exportieren und jedes Gespräch einzeln löschen. Pro Kind bleiben höchstens die 30 neuesten Gespräche gespeichert. Die Hilfe bewertet nicht und ändert keine Kompetenzstände.
Beide Dienste laufen in der AWS-Region Europa (Zürich) als Aufruf in genau dieser Region, nicht über ein EU- oder Welt-Inferenzprofil. Amazon Bedrock schreibt, dass Eingaben und Antworten nicht zum Trainieren der Modelle verwendet, nicht an die Modellhersteller weitergegeben und standardmässig nicht als Prompt-Protokolle gespeichert werden. Ziffli lässt diese Modellprotokolle ausgeschaltet. Für die Dauer des Aufrufs liegt der Text bei Bedrock in Zürich. Gespeicherte Fragerunden liegen im Familienkonto in derselben Region. Fällt der Dienst aus oder überschreitet er die Quote, erscheint keine erzwungene Antwort. Es gibt keine ausschliesslich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung. Ohne Familienkonto bleibt die Hilfe aus; Eltern können sich kostenlos registrieren.
Dienstleister und Speicherorte
Amazon Web Services betreibt Anmeldung, API, verschlüsselte Speicherung, Protokollierung, den optionalen KI-Planer und die optionale KI-Hilfe in der AWS-Region Europa (Zürich). CloudFront, Zertifikate und die Web-Firewall bleiben aus AWS-Gründen global. Die öffentliche Website kann über dieses CDN ausgeliefert werden; Lernprofile, Elternkonten und KI-Aufrufe werden dort nicht gespeichert. Metanet (Schweiz) transportiert die einmaligen Anmeldecodes per E-Mail.
Google Analytics läuft nur auf öffentlichen Informationsseiten, nie in der Lern-App; solange Sie nicht «Einverstanden» wählen, zählt es Besuche ohne Cookies. Einzelheiten stehen im Abschnitt «Website-Analyse mit Google Analytics».
Ziffli verkauft keine Kinder- oder Familiendaten und verwendet sie nicht für Werbung.
Website-Analyse mit Google Analytics
Auf öffentlichen Informationsseiten wie Startseite, Ratgeber, Wissenshub und Arbeitsblättern zählt Ziffli Besuche mit Google Analytics 4 (Google Ireland Limited, Irland, und Google LLC, USA), in einer von zwei Stufen: «Nur das Nötige» oder «Einverstanden». «Nur das Nötige» gilt, bis Sie «Einverstanden» wählen, also auch, wenn Sie noch nichts gewählt haben oder Ihr Browser das Speichern der Wahl blockiert. Die Lern-App und diese rechtlichen Seiten verwenden Google Analytics in keiner Stufe.
«Nur das Nötige»: Google Analytics zählt den Besuch ohne Cookies. Es erhält die Adresse und den Titel der aufgerufenen Seite, die Seite, von der Sie kamen, Bildschirmgrösse, Sprache, Browser und Betriebssystem sowie einen ungefähren Standort, den Google aus der IP-Adresse ableitet. Nach Angaben von Google speichert Google Analytics 4 keine IP-Adressen. Eine zufällige Kennung liegt nur im Speicher dieses Browser-Tabs (sessionStorage) und wird gelöscht, wenn der Tab geschlossen wird. Nichts auf Ihrem Gerät erkennt Sie beim nächsten Besuch wieder.
«Einverstanden»: Zusätzlich setzt Google Cookies (_ga und _ga_…) mit einer zufälligen, pseudonymen Kennung, damit wiederkehrende Aufrufe desselben Browsers erkannt werden. Diese Cookies bleiben bis zu zwei Jahre gespeichert, sofern Sie sie nicht vorher löschen oder zu «Nur das Nötige» wechseln. Wählen Sie «Einverstanden» während eines Besuchs, übernehmen die Cookies die Kennung aus diesem Tab.
In beiden Stufen übermittelt die Startseite als Adresse nur den Pfad «/» und allfällige Kampagnenangaben (utm_source, utm_medium, utm_campaign). Dazu kommen die gewählte Stufe (minimum oder full) und einzelne Ereignisse wie das Drucken oder Teilen eines Arbeitsblatts oder der Klick auf «Kostenlos registrieren» (Ereignis start_signup, nur mit der Angabe, auf welcher Schaltfläche geklickt wurde). Namen, E-Mail-Adressen, Formularangaben und Lerndaten werden nicht übermittelt. Google-Signale, Werbefunktionen und personalisierte Werbung sind in beiden Stufen ausgeschaltet.
Google kann diese Angaben, einschliesslich der beim Abruf übertragenen IP-Adresse, auch in den USA bearbeiten. Die Übermittlung in die USA stützt sich auf das Swiss-U.S. Data Privacy Framework, unter dem Google LLC zertifiziert ist.
Sie können die Stufe jederzeit über «Analyse-Einstellungen» in der Fusszeile der Website wechseln. «Nur das Nötige» widerruft die Zustimmung zu den Cookies: Ziffli löscht die Analyse-Cookies im Browser und zählt danach nur noch ohne Cookies. Der laufende Besuch behält seine Kennung nur noch im Speicher dieses Tabs, bis der Tab geschlossen wird. Bereits übermittelte Daten bleiben bei Google bis zum Ablauf der dort eingestellten Aufbewahrungsdauer.
Klicks auf «Kostenlos registrieren» werden in beiden Stufen gezählt. Das Ereignis enthält nur die Herkunft des Klicks (die Schaltfläche), keine E-Mail-Adresse und keine Angaben zur Familie. Die Registrierung selbst und die Lern-App melden nichts an Google Analytics.
Registrierung
Die Registrierung ist offen und für Familien kostenlos. Ein Elternteil gibt auf ziffli.ch die E-Mail-Adresse ein und bestätigt einen einmaligen Code, den Ziffli per E-Mail zustellt. Einen Einladungs- oder Beta-Code braucht es nicht mehr.
Die E-Mail-Adresse wird im Anmeldedienst (Amazon Cognito, AWS-Region Europa (Zürich)) gespeichert und dient nur zur Anmeldung und zum Versand des Codes. Der Code geht per E-Mail über Metanet (Schweiz) an die angegebene Adresse. Ziffli erhebt keine Zugangsanfragen mehr und speichert dazu keine Angaben wie Namen, Klassen oder Nachrichten.
Daneben gibt es auf der Startseite eine kurze anonyme Probe-Runde. Sie speichert nichts.
Interessenliste (geschlossen)
Vom 21. bis 25. Oktober 2026 konnten sich Eltern auf der Seite «Preise» freiwillig in eine Interessenliste eintragen. Die Liste ist geschlossen, und Ziffli bietet die Eintragung nicht mehr an. Gespeichert wurden die E-Mail-Adresse, die Angaben aus dem Formular (Zahlungsweise, freiwillig die Klasse eines Kindes), Zeitpunkt und Fassung der Einwilligung, der Bestätigungsstatus und zufällige Kennungen für die Links zum Bestätigen und Abmelden.
Unbestätigte Eintragungen werden sieben Tage nach dem Absenden automatisch gelöscht. Bestätigte Eintragungen bleiben gespeichert, bis Sie sich abmelden oder Ziffli die Liste auflöst. Der Link zum Abmelden in jeder E-Mail zur Interessenliste löscht die Eintragung sofort; Sie können die Löschung auch über support@ziffli.ch verlangen. Die Angaben liegen in der AWS-Region Europa (Zürich) und werden nicht weitergegeben. Gesicherte Stände der Datenbank verschwinden spätestens nach 35 Tagen.
Protokolle, Aufbewahrung und Sicherheit
Betriebsprotokolle enthalten aggregierte technische Angaben wie Status, Antwortgrösse und Laufzeit. Sie enthalten absichtlich keine IP-Adresse, Benutzerkennung, Route, Aufgabenantwort oder Gerätekennung und werden je nach Dienst 14 oder 30 Tage aufbewahrt. Beim Versand von Anmeldecodes wird nur eine gekürzte E-Mail-Adresse protokolliert, etwa «e***@beispiel.ch».
Synchronisierte Lerndaten bleiben gespeichert, bis ein Elternteil sie im Elternbereich mit «Cloud-Daten löschen» entfernt oder die Löschung verlangt. Dabei werden alle Kinderprofile, Lernnachweise, Runden, KI-Protokolle und die Zähler der KI-Kontingente dieses Familienkontos in der Cloud gelöscht.
Andere angemeldete Geräte entfernen ihre lokale Kopie dieser Familie beim nächsten Kontakt mit der Cloud. Damit sie die Daten nicht erneut hochladen, bleibt eine kleine Markierung gespeichert. Sie enthält nur die pseudonyme Kontokennung, keine E-Mail-Adresse und keine Lerndaten, und wird spätestens nach 400 Tagen gelöscht. Wird ein einzelnes Kinderprofil gelöscht, merkt sich das Familienkonto ebenso bis zu 400 Tage nur dessen zufällige Kennung und den Zeitpunkt, damit ein anderes Gerät das Profil nicht zurückbringt.
Das Anmeldekonto mit der E-Mail-Adresse bleibt bestehen, bis seine Löschung über support@ziffli.ch verlangt wird. Die Wiederherstellungsfunktion der Datenbank (Point-in-Time Recovery bei AWS) bewahrt vom Dienst verwaltete Sicherungen bis zu 35 Tage auf; danach sind gelöschte Daten auch dort entfernt. Lokale Daten bleiben auf dem Gerät, bis Browserdaten gelöscht werden.
Daten werden bei der Übertragung verschlüsselt; Cloud-Speicher und Datenbank verwenden Verschlüsselung im Ruhezustand. Zugriff ist auf die für Betrieb und Fehlerbehebung erforderlichen Personen und Dienste beschränkt.
Rechte und Kontakt
Eltern können Lernnachweise im Elternbereich exportieren und die Cloud-Daten löschen. Die Löschung des Anmeldekontos mit der E-Mail-Adresse sowie Auskunft, Berichtigung, weitere Löschung, Einschränkung, Widerspruch oder Datenherausgabe können über support@ziffli.ch verlangt werden.
Die Stufe der Website-Analyse lässt sich jederzeit über «Analyse-Einstellungen» in der Fusszeile der Website ändern; «Nur das Nötige» widerruft die Zustimmung zu den Cookies. Bei Fragen oder Beschwerden kann auch der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte kontaktiert werden.