Ziffli · Stand 18. Juli 2026
Datenschutzerklärung
Diese Erklärung beschreibt verständlich, welche Daten Ziffli in der kostenlosen Beta bearbeitet und wie Eltern ihre Rechte ausüben.
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenbearbeitung ist die aksüyek GmbH, Zürich, Schweiz, als Betreiberin der Plattform Ziffli. Datenschutzanfragen können an support@ziffli.ch gerichtet werden.
Die Bearbeitung richtet sich insbesondere nach dem Schweizer Datenschutzgesetz. Soweit die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union anwendbar ist, werden auch deren Anforderungen berücksichtigt.
Vertraulichkeit und Sicherheit
Ziffli ist local-first: Lernfortschritt kann ohne Elternkonto auf dem Gerät bleiben. Die optionale Cloud-Synchronisierung speichert und verarbeitet Elternkonten sowie Lernnachweise in der AWS-Region Europa (Zürich). Anmeldecodes werden über einen Schweizer Mailanbieter zugestellt.
Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Betriebsprotokolle sind absichtlich schlank gehalten und enthalten keine IP-Adresse, Benutzerkennung, Aufgabenantwort oder Gerätekennung. Der optionale KI-Planer und die optionale KI-Hilfe laufen in derselben Schweizer AWS-Region; der Planer erhält nur einen pseudonymisierten Ausschnitt, die Hilfe nur Klasse, Fachfreigaben und den vom Kind geschriebenen Fragetext ohne Namen oder Lösungen.
Die öffentliche Website kann über ein globales CDN ausgeliefert werden; Lernprofile und Elternkonten werden dort nicht gespeichert. Ziffli verkauft keine Kinder- oder Familiendaten und verwendet sie nicht für Werbung. Eltern können synchronisierte Daten im Elternbereich exportieren und das Cloud-Konto löschen.
Familienkonto und Lernstand
Für die Anmeldung verarbeitet Ziffli die E-Mail-Adresse eines Elternteils sowie technische Konto- und Anmeldedaten. Kinder erhalten kein eigenes Konto und müssen keine E-Mail-Adresse angeben.
Im Familienkonto werden Kinderprofile mit Vorname oder Pseudonym, Klasse, Alter, Lerneinstellungen, Aufgabenereignissen, Kompetenzständen, abgeschlossenen Runden und – nur wenn ein Elternteil die optionale KI-Hilfe einschaltet – den dazu gehörenden Fragen und Antworten gespeichert. Freitexte aus offenen Aufgaben können Teil der Lernnachweise sein.
Zweck ist die Bereitstellung, Synchronisierung, Sicherung und Verbesserung der vom Elternteil gewählten Lernfunktionen. Rechtsgrundlage ist die Durchführung der angeforderten Beta-Nutzung; notwendige Sicherheitsbearbeitungen erfolgen zudem im berechtigten Interesse an einem zuverlässigen Dienst.
KI-Planer und optionale KI-Hilfe
Der optionale Amazon-Bedrock-Planer erhält nur einen pseudonymisierten, begrenzten Lernstand ohne Namen, E-Mail-Adresse oder freie Antworten. Er darf eine nächste freigegebene Lernrunde vorschlagen, aber keine Aufgaben, Lösungen, Noten oder Diagnosen erzeugen.
Die optionale KI-Hilfe für Schulfragen bleibt aus, bis ein Elternteil ausdrücklich zustimmt. Dann darf das Kind offene Fragen zur Schule stellen. Die Modelleingabe enthält Klasse, freigegebene Fächer und den Fragetext, aber keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Aufgabenlösung. Jede Nachricht ist für den Elternteil lesbar, exportierbar und löschbar. Die Hilfe bewertet nicht und ändert keine Kompetenzstände.
Beide Dienste laufen in der AWS-Region Europa (Zürich) als Aufruf in genau dieser Region, nicht über ein EU- oder Welt-Inferenzprofil. Amazon Bedrock schreibt, dass Eingaben und Antworten nicht zum Trainieren der Modelle verwendet, nicht an die Modellhersteller weitergegeben und standardmässig nicht als Prompt-Protokolle gespeichert werden. Ziffli lässt diese Modellprotokolle ausgeschaltet. Für die Dauer des Aufrufs liegt der Text bei Bedrock in Zürich. Gespeicherte Fragerunden liegen im Familienkonto in derselben Region. Fällt der Dienst aus oder überschreitet er die Quote, erscheint keine erzwungene Antwort. Es gibt keine ausschliesslich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung. Ohne Familienkonto bleibt die Hilfe aus. Eltern können auf der Startseite einen Zugang beantragen.
Dienstleister und Speicherorte
Amazon Web Services betreibt Anmeldung, API, verschlüsselte Speicherung, Protokollierung, den optionalen KI-Planer und die optionale KI-Hilfe in der AWS-Region Europa (Zürich). CloudFront, Zertifikate und die Web-Firewall bleiben aus AWS-Gründen global. Die öffentliche Website kann über dieses CDN ausgeliefert werden; Lernprofile, Elternkonten und KI-Aufrufe werden dort nicht gespeichert. Metanet (Schweiz) transportiert die einmaligen Anmeldecodes per E-Mail.
Google Analytics wird nur auf öffentlichen Informationsseiten und erst nach Einwilligung geladen. Werbe-Signale und personalisierte Werbung sind deaktiviert. Die Lern-App selbst verwendet Google Analytics nicht. Erfolgreiche Anfragen für einen Beta-Code können zusätzlich als anonymes Ereignis ohne E-Mail-Adresse, IP-Adresse oder Werbeprofil gemeldet werden, damit Ziffli die Zahl der Zugangsgesuche auswerten kann.
Ziffli verkauft keine Kinder- oder Familiendaten und verwendet sie nicht für Werbung.
Protokolle, Aufbewahrung und Sicherheit
Betriebsprotokolle enthalten aggregierte technische Angaben wie Status, Antwortgrösse und Laufzeit. Sie enthalten absichtlich keine IP-Adresse, Benutzerkennung, Route, Aufgabenantwort oder Gerätekennung und werden je nach Dienst 14 oder 30 Tage aufbewahrt.
Konten und synchronisierte Lernnachweise bleiben gespeichert, bis ein Elternteil sie im Elternbereich löscht oder die Löschung verlangt. Lokale Daten bleiben auf dem Gerät, bis Browserdaten gelöscht werden. Sicherungskopien und Wiederherstellungspunkte können technisch bedingt noch begrenzte Zeit fortbestehen.
Daten werden bei der Übertragung verschlüsselt; Cloud-Speicher und Datenbank verwenden Verschlüsselung im Ruhezustand. Zugriff ist auf die für Betrieb und Fehlerbehebung erforderlichen Personen und Dienste beschränkt.
Rechte und Kontakt
Eltern können Lernnachweise im Elternbereich exportieren und das Cloud-Konto löschen. Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch oder Datenherausgabe können zusätzlich über support@ziffli.ch verlangt werden.
Eine erteilte Analyse-Einwilligung kann durch Löschen der Website-Einstellung widerrufen werden. Bei Fragen oder Beschwerden kann auch der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte kontaktiert werden.