Praktische Elternfragen · KI-Hilfe
Wie Ziffli eine offene KI-Hilfe für Kinder begrenzt
Ziffli erlaubt auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern eine offene Fragerunde zur Schule. Das ist kein unbegrenzter Chatbot, keine Note und keine Diagnose. Die ausführliche Produktentscheidung steht im Ratgeber. Ohne Konto können Eltern auf der Startseite Zugang beantragen.
Was eingeschaltet werden kann – und was nicht
Standard bleibt aus. Nur ein Elternteil mit Familienkonto kann die Hilfe einschalten. Das Kind darf dann Schulfragen stellen. Die Runde endet nach einer begrenzten Zahl von Nachrichten.
Der Modellaufruf läuft in der AWS-Region Europa (Zürich), nicht über ein EU- oder Welt-Inferenzprofil. Namen, E-Mail-Adressen und Aufgabenlösungen gehören nicht in die Modelleingabe. Offene Schreib- und Sprechaufgaben bleiben bei den Eltern.
Zugang beantragen, bevor die Hilfe erscheint
Ohne Familienkonto bleibt die Hilfe aus. Eltern können auf der Startseite Zugang beantragen. Nach der Freigabe schaltet ein Elternteil sie im Überblick ein. Danach erscheint auf der Kinderstartseite «Frage stellen».
Die Hilfe ist für die Familie gedacht, nicht als Klassentool. Datenschutz und AGB nennen sie, bevor sie genutzt wird.
Was AWS zu den Aufrufen in Zürich schreibt
Amazon Bedrock schreibt, dass Eingaben und Antworten nicht zum Trainieren der Modelle verwendet, nicht an die Modellhersteller weitergegeben und standardmässig nicht als Prompt-Protokolle gespeichert werden. Ziffli lässt diese Protokolle ausgeschaltet.
Für die Dauer des Aufrufs liegt der Fragetext bei Bedrock in Zürich. Die gespeicherten Fragerunden liegen im Familienkonto in derselben Region.
Was die Hilfe nicht darf
- Keine Noten, keine Diagnose, keine Aussage zur Gymnasiumreife oder zu ZAP1
- Keine unbegrenzte Unterhaltung und keine Werkzeuge, die selbstständig handeln
- Keine Verwendung der Gespräche zum Trainieren eines Modells
- Keine Schulzuweisung oder Leistungsbeurteilung
Häufige Fragen
Muss ich die KI-Hilfe einschalten?
Nein. Sie bleibt aus, bis ein Elternteil zustimmt. Ohne Elternkonto bleibt sie aus.
Kann ich nachlesen, was mein Kind gefragt hat?
Ja. Jede Fragerunde erscheint im Elternbereich, gehört zum Export und wird mit dem Konto gelöscht.
Wie bekomme ich ein Konto, um die Hilfe einzuschalten?
Eltern können auf der Startseite Zugang beantragen. Nach der Freigabe lässt sich die Hilfe im Überblick einschalten. Ohne Konto bleibt sie aus.
Wo schalte ich die KI-Hilfe ein?
Im Elternbereich unter Überblick «Hilfe einschalten» wählen. Danach erscheint auf der Kinderstartseite «Frage stellen».
Quellen
- EDÖB: KI und Datenschutz (EDÖB)
- Datenschutzgesetz (DSG) (Schweizerische Eidgenossenschaft)
- Kanton Zürich: KI in der Bildung – rechtliche Best Practices (Kanton Zürich)
- Educa: Rechtliche Auslegeordnung zu KI im Bildungsraum (Educa)
- Anthropic: Guidelines for organizations serving minors (Anthropic)
- AWS: Data Protection and Amazon Bedrock in Switzerland (AWS)
- AWS: Amazon Bedrock security and privacy (AWS)
- Zürcher Lehrplan 21 (Kanton Zürich)
Zuletzt fachlich geprüft: 2026-08-23.